T Genossenschaft für Tourismus, unsere zukünftige Ausrichtung


Wir haben uns entschlossen, Reisen und Aktivitäten genossenschaftlich abzubilden und die Genossenschaft für Tourismus, kurz T gegründet und im Handelsregister Zürich eintragen zu lassen.

Einerseits geben wir jeden Interessierten, Kunden, Partner und Mitarbeiter sich an der Genossenschaft demokratisch zu beteiligen. Jeder Genossenschafter hat genau eine Stimme, unabhängig davon wie viele Anteile er erworben hat.

Die Genossenschafter können jederzeit auf die Aktivitäten Einfluss nehmen und das Programm mitgestalten. Wir wünschen uns mehr Genossenschaften und wollen den Gemeinwohl dienen. Unsere Arbeit gestalten wir langfristig und überlegt.

Informationen zu T.
Webseite T.Reisen

Aktuell führen wir sämtliche Reiseprojekte von GuS.Reisen und die Aktivitäten der Reisezeit unter den Dach der Genossenschaft. Die Arbeit des Präsidenten erfolgt ehrenamtlich, es werden zurzeit keine Bezüge entnommen.

Wir halten das Genossenschaftsmodell für ein Zukunftsmodell. Im Gegensatz zu einen Verein sucht eine Genossenschaft wirtschaftliche Ziele zu verwirklichen. Das Modell der Aktiengesellschaft verwässert die demokratische Mitbestimmung.

Fairtrade – was sind die Kriterien


Fairtrade ist meiner Meinung nach ein Siegel, welches die Konsumenten in falscher Sicherheit wiegt. Es werden vor allem die landwirtschaftlichen Produzenten kontrolliert. Wir sehen die Genossenschaften, die Kleinbauern, je weiter wir die Lieferkette folgen, umso weniger transparent wird es.

Die Verschiffung, der Importeur, der Weiterverarbeiter, diese bleiben oft im Dunkeln. Wie sind da die Bedingungen, die Kosten, wem gehören die Unternehmen.

Die Fairtrade Labels werden meistens vom Handel bezahlt und damit kann der Handel oft bestimmen, was Transparenz bedeuten soll. Auch werden die Handelsunternehmen auf Fairtrade nicht untersucht, sondern meistens nur der Anbau.

Fairtrade ist sicher ein guter Ansatz, bietet aber noch viel Verbesserungspotential.

Wir wollen ein Verzeichnis aller Fairtrade Organisationen auflisten. Bitte helfen Sie uns dabei. Auch die Kriterien sind interessant, manche Organisationen untersuchen 300 Punkte, wie seriös ist das möglich, z.B.

  • Einsatz von Pestiziden
  • Hygienevorschriften
  • Umgang mit Abfällen
  • Mindestlöhne
  • Ausbildung
  • Organisation in Gewerkschaften
  • Faire Löhne
  • Verbot der Kinderarbeit
  • Gesundheitsversorgung
  • Gute Unterkünfte
  • Sorgsamer Umgang mit Gefahrstoffen
  • Einsatz biologischer Mittel
  • Wasserverbrauch
  • Kontrollen
  • Schutzkleidung

Diese Punkte sind mir ganz spontan eingefallen. Sie sollen nicht nur auf der Plantage gelten sondern in der gesamten Wertschöpfungskette. Warum wird soviel mit dem LKW transportiert? Wie so sind die Fahrer oftmals schlecht bezahlt und übermüdet?

Auch ist die Frage, wie umfassend ist Fairtrade wirklich, werden wirklich alle sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Aspekte richtig gewichtet?